Ausstellung Pössinger

Sehenswerte Ausstellung eines Grabenstätter Hobbykünstlers Erlös geht an das Marienstift Grabenstätt

Der Grabenstätter Hobby-Künstler Dr. Rudolf Pössinger stellte seine sehenswerten Aquarell- und Mischtechnikbilder bis vor Kurzem in der Grabenstätter Schlossökonomie aus. Der Erlös aus dem Bilderverkauf kommt dem Senioren-Wohnheim Marienstift in Marwang zugute, das vom gemeinnützigen Verein für Krankenpflege und Altenbetreuung Grabenstätt getragen wird.

Pössinger, der beruflich in verschiedenen Funktionen für die Bayerische Staatsregierung tätig war und in München und Brüssel arbeitete, konnte sich aus zeitlichen Gründen erst nach seiner Pensionierung vor knapp zehn Jahren seiner großen Leidenschaft, der Malerei, widmen. Fast alle seiner 56 ausgestellten Werke sind in den Malkursen von Barbara Heinemann in München-Nymphenburg entstanden, in denen er immer dienstagabends mit Gleichgesinnten erfolgreich an seinem Können feilte. Seinem kreativen Schaffen entsprangen Porträts, gegenständliche Blumenbilder, Landschafts- und Stimmungsbilder, Gemälde von Städten und Tieren sowie abstrakte Kollagen. Thematisch angeordnet sind Pössingers Werke nach Ländern und Regionen wie Griechenland, Italien, Fernost und Kuba. Aber auch New York wird behandelt und natürlich durfte auch der Chiemgau und Grabenstätt nicht fehlen, wo die Pössingers seit 1997 leben. „Euer buntes Leben, unzählige bunte Reiseerinnerungen an ferne Länder, gebündelt auf deinem Laptop, dies alles spiegeln deine Bilder wider in einer Palette verschiedener Techniken, an denen ich schuld bin“, wandte sich Künstlerin und Mallehrerin Barbara Heinemann dankbar und sichtlich stolz an ihren Vorzeige-Schüler Pössinger. „Wir mussten dich ja ganz schön überreden, denn dein Auge ist kritisch, ganz besonders was dein eigenes Können anbelangt“, veBild Marierriet Heinemann und schob hinterher: „Erst der Gedanke den gesamten Erlös an einen wohltätigen Zweck weiterzugeben, hat dich überzeugt und es hat sich wirklich gelohnt!“ Beim Malen und Zeichnen könne er unheimlich gut abschalten und entspannen, erzählte Pössinger. Zudem stelle ihn die Malerei immer wieder vor neue Herausforderungen, die es mit Akribie, Hingabe und Kreativität zu meistern gelte. Ein besonderer Dank galt seiner Familie für die Unterstützung bei der Vorbereitung seiner Premieren- Ausstellung.

Bürgermeister Georg Schützinger wünschte der „schönen und vielfältigen Ausstellung“ zahlreiche Besucher. Darauf hoffte auch Pössinger. Und tatsächlich konnte er sich mit der Chefin des Marienstifts Irene Riede schon während der gut besuchten Vernissage über viele verkaufte Bilder freuen. Aussprüche wie „Dieses Bild hätte mich auch sehr interessiert, aber leider ist schon ein roter Punkt dran“, waren öfters zu vernehmen.


Bericht und Bild vom örtlichen Presseberichterstatter Markus Müller.

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