Adventsingen

Adventsingen

Besinnliches und nachdenkliches Adventsingen – Besucher spendeten für das Marienstift

“So wie jedes Fest seine Vorbereitung bedarf, bedarf unser größtes Fest, die Geburt Christi einer ganz besonderen Vorbereitung, lassen wir uns heute von den Mitwirkenden dieses musikalischen Abends begleiten, tun wir etwas für unsere Einstellung und für unsere Seele“, appellierte Pater Augustin zu Beginn des alljährlichen Adventsingens am Vorabend des dritten Advents in der Pfarrkirche St. Maximilian.

Die Besucher schienen tatsächlich für knapp eineinhalb Stunden die Hektik des Alltages und die vorweihnachtliche Rast und Ruhelosigkeit hinter sich zu lassen und sich ganAdventsingenz auf diese Vorbereitung einzulassen. Zu verdanken war dies nicht nur den nachdenklichen und einfühlsamen Worten von Sprecher Gustl Lex, sondern auch den feinen Klängen, die die Grabenstätter Bläser von der Empore und der Männerchor Grabenstätt unter der Leitung von Martin Lex, die Saitenweis Musi um Dominik Pfaffinger (Zither), Ramona Pfaffinger (Hackbrett) und Christina Hübner (Harfe), der Singkreis Ramstötter und der Familiengesang Ramstötter im sanften, aber warmen Kerzenschein vom Altarraum aus verbreiteten.

Wie Sprecher Lex bedauerte, hätten viele Menschen bei all dem Kitsch, Kommerz und Konsum leider den Bezug zur Advents- und Weihnachtszeit und den wahren Werten verloren. Im Gegensatz dazu stehe das bescheidene und selbstlose Tun und Wirken von Johannes dem Täufer, der die Ankunft des Messias in letzter Konsequenz vorbereitet habe. „Was wäre, wenn heute Maria und Josef mit ihrem ungeborenen Sohn bei uns an der Haustür klingeln würden, würden wir ihnen umgehend Einlass gewähren und sie aufnehmen und was wäre wenn heute die drei Weisen zu uns kommen würden, und uns von der Geburt eines Königs berichten würden, würden wir sie ernst nehmen oder nicht gleich wieder wegschicken?“, mahnte Lex kritisch an und erinnerte an den Stern der Verheißung, der für jeden leuchte. „Mit dem Herzen finden wir den Stern immer ganz gewiss“, so Lex, der bei der Programmgestaltung wieder nichts dem Zufall überlassen hatte. Die Lieder und Stücke der Sänger und Musikanten fügten sich stets zu einer stimmigen und klangvollendeten Einheit. Besonders in Erinnerung blieb ein gefühlvolles Solo von Harfenistin Katharina Wiesholler und ein einprägsames Okarina- Stück von Sigi und Ishild Ramstötter. Auch Pater Augustin zeigte sich begeistert und wünschte den Besuchern weiterhin eine gesegnete Adventszeit mit weiteren tiefgehenden Vorbereitungen auf das Weihnachtsfest. Nach einem gemeinsam angestimmten Lied spendeten die Besucher gerne für das Seniorenheim Marienstift Marwang.

Bericht und Bild vom örtlichen Presseberichterstatter Markus Müller.

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